
Südlich der Innenstadt liegt der Stadtbezirk Ludwigsvorstadt - Isarvorstadt, entstanden aus einer Zusammenlegung dieser beiden Stadtteile. Das Bahnhofsviertel ist geprägt von Gewerbe, Hotels und Gaststätten und teilweise günstigem Wohnraum mit hohem Ausländeranteil. Das Wies'nviertel (mit der Theresienwiese als Veranstaltungsort für das Oktoberfest), wurde im 19. Jahrhundert als repräsentatives Villen- und Mietshausviertel konzipiert, heute findet man dort neben Wohnungen vorwiegend Büros. Östlich daran anschließend befindet sich das Klinikviertel, mit den Innenstadtkliniken der Universität und diversen angegliederten Instituten.
Glockenbach-, Schlachthof- und Gärtnerplatzviertel sind Mietshaus- und Gewerbeviertel, die aus gründerzeitlichen Stadterweiterungen hervorgegangen sind und über einen sehr hohen, größtenteils gepflegten Altbaubestand verfügen. Der Glockenbach ist inzwischen zum Szene-Viertel mutiert und als Wohngegend bei zahlungskräftigen eher jüngeren Münchner sehr begehrt. Besonders die Lagen in Isarnähe sind rar und teuer. Das Gärtnerplatzviertel ist eine Stadterweiterung aus dem 19. Jahrhundert, schon damals haben dort wohlhabende Münchner Mietshäuser als Geldanlage errichtet. Als Wohngebiet ist dieser bunte, multikulturelle und lebendige Stadtteil besonders bei Singles eine beliebte Wohngegend, die verkehrsberuhigten Straßen bieten viel Abwechslung mit kleinen Geschäften, Boutiquen und Gastronomie. Im Schlachthofviertel gibt es noch sehr unterschiedliche Preisniveaus, am Bavariaring findet man die teilweise sehr teure Wohnlagen, rund um den Schlachthof geht es eher bodenständig und günstig zu. Insgesamt wird hier durch die dichte Besiedlung und den hohen Altbaubestand wenig neu gebaut, beliebt ist die Aufwertung von vorhandenem Wohnraum und der Dachausbau.

