
Der ehemals kleinstädtisch- Idyllische Stadtteil Haidhausen, in dem früher Handwerker- und Tagelöhner ihre Bleibe fanden, hat seit den 70er Jahren eine ähnliche Entwicklung durchgemacht wie vorher schon Schwabing: Es mutierte zum angesagten Viertel, in dem im Laufe der Zeit die bestehenden Häuser hochwertig saniert wurden und die Preise sich dementsprechend angepasst haben.
Der hohe Anteil an Altbauten macht die Behaglichkeit des Straßenbildes aus. Gehobene, teils internationale Gastronomie und zahlreiche Cafés beleben kleine Plätze und Straßen, der Einkaufsbummel wird zur Entdeckungstour und in der Innenstadt ist man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in 3 – 4 Minuten. Inzwischen liegen in München die In-Viertel woanders und man lebt hier sehr beschaulich in der Nähe des Kulturzentrums Gasteig mit der Philharmonie und der Zentrale der Münchner Stadtbibliothek, dem Deutschen Museum und dem Bayerischen Landtag, dem Maximilianeum.
In der Au ist der Wandel von der ruhigen Vorstadt zum begehrten Wohngebiet nahe der City noch nicht ganz so stark ausgeprägt wie in Haidhausen, man findet neben historischen und modernen Mehrfamilienhäusern noch zahlreiche kleine ehemalige "Handwerkerhäuser", die auf die ehemalige Struktur des Viertels hinweisen. Bemerkenswert ist der Mariahilfplatz mit der "Auer Dult", die dreimal im Jahr stattfindet, ein Jahrmarkt mit Fahrgeschäften, Trödel und Haushaltswaren. In letzter Zeit wird auch hier zunehmend renoviert und gebaut und aufgrund der überaus günstigen Lage innerhalb Münchens ist die Au als Wohnquartier immer gefragter und die Immobilienpreise befinden sich im Aufwärtstrend. Die Freizeit vor Ort verbringt man in Haidhausen gern in den Maximiliansanlagen an der Isar, in der Au auf den Isarwiesen und darüber hinaus gibt es zahlreiche kleinere Grünflächen im Viertel wie etwa den Hypopark in Haidhausen.

